Was jede Nacht mit deinem Nacken und deiner Schulter passiert
Wenn du schläfst, entspannen sich deine Muskeln. In diesem Moment übernimmt das, worauf dein Kopf liegt, die Aufgabe deinen Nacken zu stützen. Die falsche Unterlage kann das nicht leisten, dein Kopf sinkt zu tief oder wird zu weit nach oben gedrückt. Dazu federt fast jede Unterlage bei jeder Bewegung sofort zurück, und du bewegst dich nachts dutzende Male. Bei jeder dieser Bewegungen verliert dein Nacken kurz jede Stützung und deine Muskeln spannen sich unbewusst an um das auszugleichen, die ganze Nacht.
Für die Schulter ist das Problem noch direkter. Das Kissen ist nur für den Kopf gebaut, deine Schulter landet auf der flachen Matratze. Als Seitenschläfer liegt dein gesamtes Körpergewicht über Stunden auf einem einzigen Punkt deiner Schulter und drückt auf Nerven die durch den Arm verlaufen. Als Rückenschläfer fehlt die seitliche Führung und die Schultern kippen leicht nach innen. In beiden Fällen arbeitet dein Körper die ganze Nacht gegen eine Unterlage, die nicht für ihn gebaut wurde.